
Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist eine große Entenart aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Er zeichnet sich durch seinen schlanken Körper, den langen, schmalen roten Schnabel mit feinen Sägezähnchen und sein kontrastreiches Gefieder aus. Das Männchen im Prachtkleid besitzt einen dunkelgrünen, metallisch schimmernden Kopf, eine weiße Brust und einen hellen Körper, während das Weibchen an ihrem rostbraunen Kopf und dem scharf abgesetzten weißen Kehlfleck zu erkennen ist. Typisch ist auch der zottelige Federschopf am Hinterkopf.
Der Gänsesäger ist ein ausgezeichneter Taucher und ernährt sich überwiegend von Fischen, die er geschickt unter Wasser verfolgt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über große Teile der nördlichen Holarktis – von Nordamerika über Europa bis nach Asien. Er brütet bevorzugt an klaren, fischreichen Flüssen und Seen, oft in Baumhöhlen oder Nistkästen. In Mitteleuropa ist er vor allem im Winterhalbjahr regelmäßig anzutreffen, regional jedoch auch als Brutvogel vertreten.

